E-Mark – (e1/E1)

E-Mark – (e1/E1)

Phoenix Testlab ist  vom Kraftfahrtbundesamt als technischer Dienst zur Prüfung nach der Direktive 2009/19/EG (Komponentenprüfung) und der ECE Regelung Nr. 10, Rev. 4 (Komponentenprüfung) anerkannt.

Für Bauteile, die in einem Kraftfahrzeug eingesetzt werden, ist in der Regel eine Bauartgenehmigung bzw. Typengenehmigung erforderlich. Neben dem ECE-Prüfzeichen (E1) der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen gibt es das Prüfzeichen für Fahrzeuge und Fahrzeugteile nach europäischen Richtlinien. Letzteres (e1) wird in Deutschland durch das Kraftfahrtbundesamt erteilt.

Im Rahmen der e1/E1-Kennzeichnung bietet Phoenix Testlab folgende Dienstleistungen an:

  • Unterstützung, welche Regelwerke für Ihre Bauart-/Typgenehmigung anzuwenden sind
  • Planung und Durchführung der benötigten Prüfungen (Erstellung des Prüfplans, Monitoring, Durchführung der Prüfungen, Prüfbericht, etc.)
  • Sichtung und Zusammenstellung der Unterlagen
  • Kommunikation mit der Genehmigungsbehörde
  • Änderungsmanagement
  • Conformity of Production (CoP)-Prüfung
  • Schulungen, Seminare

Relevante Normen:

Unsere Labore sind vom Kraftfahrtbundesamt, KBA als Technischer Dienst im Rahmen der e-/E-Kennzeichnung für folgende EG-/ECE-Direktiven gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 anerkannt:

  • EG Direktive 2009/19/EG, EMV von Kraftfahrzeugkomponenten
  • EG Direktive 2006/120/EG, EMV für Komponenten von 2- und 3-rädrigen Kraftfahrzeugen
  • EG Direktive 2006/96/EG (Anhang V), elektronische Wegfahrsperre
  • EG Direktive 2009/64/EG, EMV Komponenten von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen
  • ECE Direktive Nr. 10, Revision 5, EMV von Kraftfahrzeugkomponenten
  • ECE Direktive Nr. 97, Revision 1 (Teil III), elektronische Wegfahrsperre
  • ECE Direktive Nr. 116 (Teil IV), elektronische Wegfahrsperre

Wir unterstützen unsere Kunden bei der KBA-Zulassung im Rahmen des Typgenehmigungsverfahrens für die E/e- Kennzeichnung.

Ausrüstung des Labors 

Elektrodynamische Schwingprüfanlagen mit Klima- / Temperaturüberlagerung von 20 kN bis 200 kN

  • Schwingprüfsysteme mit und ohne Gleittisch
  • Diverse Aufspannvorrichtungen: Headexpander, Würfel, H-Stück etc.
  • Zusatzlager zur Vergrößerung der Aufspannflächen für Großteile
  • max. Temperaturbereich: - 70°C bis + 180°C
  • mögl. rel. Feuchte 20 % bis 98 %

Konstruktion (Bench Design)

  • 2D/3D-Konstruktion
  • CAD-Simulation bis hin zum Vorrichtungsbau

Temperatur- und Klimakammer von 0,3 m³ bis 25 m³

  • max. Temperaturbereich: - 70°C bis + 180°C
  • mögl. rel. Feuchte 20 % bis 98 %
  • Optionen: Sonnensimulation, Schadgas, Betauung, Sonderprüfungen gemäß div. Hersteller-Spezifikationen (auf Anfrage)

Temperatur-Schockkammern:

  • Luft-Luft, (auf Anfrage: Klimaoption) 120 l bis 7 m³

Korrosionswechselkammern 0,5 m³ bis 11 m³

  • Option: Sonderprüfungen gemäß div. Hersteller-Spezifikationen (z.B. Nissan, Ford, VW-Gruppe, VDA, usw.)

IP-Schutzart-Prüfung (EN 60529, ISO 20653 und AK-LV)

  • Fremdkörper- und Berührungsschutz: IP 1X bis IP 6X (1. Kennziffer)
  • Staubprüfung: IP 5X bis IP 6X (inkl. Zusatzbuchstaben)
  • Wasserschutz: IP X1 bis IP X7(8) und IP X9K (2. Kennziffer)
  • Sonderprüfungen auf Anfrage

Akustik:

  • Schallleistungsmessung oder Squeak & Rattle in einem Halbraum derGüteklasse 1

Oberflächenprüfungen

  • Prüfung von dekorativen und funktionalen Oberflächen
  • Bestimmung von Härte, Abriebfestigkeit, Farbe, Glanz und Haftung
  • Bestimmung des Brennverhaltens von Werkstoffen der Kraftfahrzeug-innenausstattung
  • Prüfung der Beständigkeit gegen chemische Beanspruchungen

Elektrische Prüfungen

  • laut Kundenspezifikation und/oder technischen Normen

Monitoringsysteme zur Prüflingsüberwachung und Ansteuerung

  • Messdatenerfassung und -auswertung von kundenspezifischen Vorgaben
  • mehrkanalige Einprägung von spezifischen Stromprofilen
  • automat. Prüfstände zur Betätigung von mechanischen Komponenten
  • uvm.